Die Personaldienstleistungsbranche blickt auf ein herausforderndes erstes Quartal 2026 zurück, in dem sich der negative Trend der Vorjahre weiter verfestigte. Besonders deutlich wurde dies im Januar durch einen Rückgang der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Zeitarbeit auf rund 515.300 Personen – ein Minus von 7,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Abwärtstrend erfasste erstmals seit fünf Jahren auch den restlichen Arbeitsmarkt, wobei insbesondere das Verarbeitende Gewerbe sowie die Bereiche Handel und IT deutliche Einbußen verzeichneten. Trotz punktueller Lichtblicke, wie dem Stellenaufbau im Gesundheitswesen und einer leicht gestiegenen Vermittlungsquote aus der Arbeitslosigkeit, trüben die wirtschaftlichen Folgen des Nahost-Konflikts die Erwartungen der Dienstleister massiv. Die allgemeine Geschäftslage verharrt somit auf niedrigem Niveau bei gleichzeitig sinkenden Zukunftsprognosen.

Fazit: Trotz punktueller Zuwächse bei Stellenanzeigen und im Gesundheitssektor bleibt die Personaldienstleistung 2026 durch einen branchenübergreifenden Beschäftigungsrückgang sowie geopolitische Unsicherheiten unter erheblichem Druck.
Quelle: personaldienstleister.de