Die Lage der Personaldienstleister zeigt aktuell ein zweigeteiltes Bild.
Die Geschäftslage der Personaldienstleister trübte sich im Februar 2026 deutlich ein, wobei der ifo-Indikator auf -36,6 Punkte fiel. Auch die Umsatz- und Beschäftigtenerwartungen blieben mit Werten von -7,5 bzw. -9,4 Punkten negativ. In der Zeitarbeit hielt der Abwärtstrend an: Im Dezember 2025 sank die Zahl der Beschäftigten auf 524.500 (-7,8 % zum Vorjahr). Während das Verarbeitende Gewerbe deutliche Rückgänge verzeichnete (-2,7 %), wuchsen die Bereiche Heime und Sozialwesen (+2,7 %) sowie das Gesundheitswesen (+2,3 %). Trotz der Krise deuten steigende Stellenmeldungen (+6,9 % zum Vormonat) und sinkende Arbeitslosenzugänge aus der Branche (-11,7 % zum Vorjahresmonat) auf eine beginnende Stabilisierung hin.

Fazit: Die Branche kämpft mit einer schwachen Konjunktur und sinkenden Bestandszahlen, zeigt aber durch steigende Stellengesuche und eine geringere Fluktuation in die Arbeitslosigkeit erste Anzeichen einer Bodenbildung.
Quelle: personaldienstleister.de